Donnerstag, 17. August 2017

Die Vorarbeiten sind nun fast erledigt

Am Wochenende kann nun endlich mit den ersten Steinen begonnen werden. Bis jetzt sind unsere fleißgen Männer noch bei den Vorarbeiten.

Wie ich schon beim letzten Bericht geschrieben habe, ist unser Grundstück leider sehr tief. Wir mussten nun schon 50m³ gelben Sand aufschütten und es reicht leider immer noch nicht ganz. Wir werden nun nochmal 10m³ nachordern müssen.

Gestern wurde nun über Drainage und Kies schon mal ein Vlies gelegt und mit gelbem Sand für den Unterbau der Terassen und Wege überschüttet. In die Einfahrt und vor den Hauseingang wurde Schotter eingefahren und mit einem Rüttler verdichtet.

Morgen geht es dann weiter mit Split und dem restlichem gelben Sand, damit am Samstag die ersten Steine verlegt werden können. Ein Teil wurde heute schon geliefert, der Rest kommt dann morgen Vormittag.

Gestern Abend habe ich dann noch zusammen mit Frank unsere Stromkabel für den Garten in die Leerrohre eingezogen. So können wir in alle Ecken des Grundstücks Strom und LAN-Kabel legen.

Hier mal ein paar Bilder für Euch:







Samstag, 12. August 2017

Pflasterarbeiten Tag 3

Hallo zusammen,

wir ihr bestimmt schon gesehen habt, geht es ja seit ein paar Tagen richtig rund bei uns.
Gestern haben die Männer die Tiefenborde entlang der Einfahrt und vor der Haustür gesetzt und angefangen Sand aufzuschütten für die kleine und die große Terasse.
Dabei haben wir erstmal gesehen, wie tief das Grundstück eigentlich liegt!

Der Eingangsbereich wurde noch ausgiebig ausdiskutiert, da ich gerne einen größeren Tritt haben möchte (2m lang vor der Haustür mittig gesetzt und die Seiten jeweils mit 1m Abstand zur Hauswand). Der Tritt wird aber wahrscheinlich jetzt nur um 6 cm höher liegen, als die übrige Pflasterung. Der Pflasterer sagte, eigentlich Quatsch, wir könnten uns die Betonstufen dort schenken, aber ich finde einen abgesetzten Eingangsbereich einfach optisch ansprechender und aufgelocketer, als eine Pflasterung dierekt zur Hautür heran, auch wenn es sich dann nur um 6cm abhebt.
Ist halt behindertengerecht ;)

Der LKW mit gelbem Füllsand fährt gefühlt ununterbrochen und insgesamt brauchen wir wohl um die 40m³ Sand. 30m³ sind alleine jetzt schon weg und es ist immer noch ein wenig was aufzufüllen.

Pünktlich um 7 Uhr wurden wir heute morgen vom Rüttler geweckt und alle anderen Nachbarn leider auch, sorry Leute! Das Wetter dürfte heute echt besser sein. Das ist doch kein Sommer!
Seit gestern Abend haben wir Dauerregen :( Immerhin scheint die Versickerung sehr gut zu funktionieren, denn der Bereich um die kleine Terasse herum ist relativ trocken für den ganzen Regen.

Zum Mittag haben wir unsere beiden Pflasterer mal ins Haus geholt, obwohl sie darauf bestanden haben, draußen zu essen. Aber bei dem Wetter???
Neee, das geht gar nicht. Die Fliesen kann man wieder sauber machen.

Nun nach der Stärkung geht es an der kleinen Terasse weiter. Hier sind bereits komplett Borde umzu gesetzt und mit den Borden vom Weg zur großen Terasse hin verbunden. Hier wird nun alles für die Pflasterung vorbereitet, sprich Füllsand aufgeschüttet, gerüttelt und Split darüber verteilt. Anschließend soll noch das Drainagerohr ums Haus verlegt werden.

Am Montag, Mittwoch und dann am Samstag wollen sie ordentlich was weg schaffen und mit der eigentlichen Pflasterung beginnen. So wird höchstwahrscheinlich die Einfahrt und die kleine Terasse an Franks Geburtstag fertig sein. Gut übrigens, dass die Handwerker sich untereinander so gut verstehen, denn am Haus vor uns kommt ja der Kran, aber die nehmen nun auch Rücksicht und machen die Straße kurz frei, damit bei uns der Split geliefert werden kann. Ist doch nett. Unsere Gartenmöbel und alles was sonst noch im Weg herum stand, durften wir auf dem Grundstück hinter uns und vor uns verteilen.

Dann wird die Tage noch der Mutterboden verteilt und zum Schluss dann die Platten in die große Terasse verlegt.

Gestern waren wir noch kurz bei Bauhaus um uns Erdkabel und Leerrohre zu besorgen. Wir haben uns ja von Viebrock Strom also ein längeres Erdkabel aus dem HWR nach draußen verlegen lassen. Dieses verlängern wir nun noch und führen über die Leerrohre dann Strom und Patchkabel in alle Ecken des Grundstücks, bevor wir den Garten anlegen.

Hier mal kurz ein paar aktuelle Bilder:










Donnerstag, 10. August 2017

Der Anfang im Garten ist gemacht!

Gestern war es nun endlich soweit!

Nachdem früh morgens schon der kleine Bagger und der Bausatz für die Schächte geliefert wurde, konnte es um 17 Uhr mit den Arbeiten auch schon losgehen.




Ich war gerade mit dem Rad angekommen, schnappte mir die Gießkanne um die Sickermulde leer zu machen, stand unser Pflasterer auch schon überpünktlich auf dem Hof. So soll das sein, perfekt!
Während er erstmal seinen Bagger abgeladen und im nördlichem Teil unseres Gartens positioniert hat, kam auch schon sein Gehilfe. Die Mulde hatte ich locker in der Zeit entleert und die Blumen in den Kübeln hat es gefreut.

An der Nordeite sind nun zwei Schächte aus jeweils zwei Sickerringen (jeweils 0,5m)+begehbarem Deckel entstanden ( 25 cm unter der ersten Erdschicht.
Die Versickerung erfolgt nun 6 Meter vom Haus ab und die Ringe sind jeweils noch einmal 4 Meter voneinander entfernt. Hierzu musste ein großes 1,5m tiefes Loch gebuddelt werden.
Tiefer wäre definitiv nicht gegangen, denn da kam schon Grundwasser!

In den ersten Schacht läuft nun das Wasser vom Dach. Das Rohr haben wir auf Anraten vom Bauleiter mit einer zusätzlichen Rückstauklappe versehen lassen (Kostenpunkt ca.150€).
So kann das Wasser bei anhaltenem Regen und vollen Schächten nicht zurück in Richtung Haus gedrückt werden.

Ist Schacht Nr.1 voll, läuft das Wasser übers Rohr in Schacht Nr.2.




Hinter dem Haus und später hinter dem Carport und Schuppen ist ein weiterer Schacht entstanden. Hier wird das Wasser vom Carportdach und von der Drainage (rund ums Haus) eingeleitet.

Nach einer weiteren Std. kam dann der dritte Mann mit einem großen Radlader zur Hilfe.

Aufbau der Schächte: 

2 Ringe jeweils 0,5m übereinander, unten Kies drinne, Deckel drauf, Rohre angeschlossen, mit Vlies eingepackt und außen herum noch einmal mit Kies aufgefüllt. Anschließend Erde drüber.





Nach 3 Std war die Arbeit verrichtet und alles wieder glatt gezogen und aufgeräumt.
Die Bagger stehen nun während der Arbeiten auf unserem Grundstück.
Wir haben dann noch besprochen wie wir Pflastern un dann wurden schon mal Schnüre gespannt und alles ausgemessen.



Morgen geht es dann weiter. Ab 13:30 Uhr werden zuerst die Tiefenborde an der Auffahrt entlang und bis zur  Haustür gesetzt. Wir wollten uns die 4 Meter vor dem Haus noch bis zur Haustür durchpflastern lassen, so dass wir diese Stelle mit dem Auto befahren können, deshalb auch dort die 8er Borde.

Die Terasse muss noch ein ganzes Stück weiter ausgekoffert werden, da wir sie gerne 5,50m tief haben wollen. Von Viebrock sind ca. 4 m mit fertig gemacht worden. Hier muss also noch einmal Sand angeliefert werden ( ca.150€ Mehrkosten).

Samstag werden denn die anderen Borde ums Haus gesetzt (für den Weg) und dann sollte es planmäßig am Montag bei uns weitergehen. Leider müssen wir auf Freitag den 18.08. verschieben, weil ab Montag die Straße für 4 Tage gesperrt ist, da die Nachbarn vor uns ihr Haus geliefert und zusammen gesteckt bekommen. Da es sich um ein Holzhaus handelt, sind sie leider auf 4 trockene Tage am Stück angewiesen und hoffen, dass diese dann nächste Woche sind. Wir wussten es ja schon etwas länger das Tag X irgendwann kommen wird, aber ausgerechnet jetzt, wo wir selbst die Straße benötigen ist natürlich blöd, aber was solls, jeder kennt es, der baut bzw. gebaut hat.
Ist halt so und es ist auch ok so.

Franks Geburtstag werden wir dann zwar nicht auf der Terasse feiern können, dafür können wir unseren Urlaub dort genießen. Ist doch auch schön!


Freitag, 4. August 2017

Am 9.8.17 gehts es mit dem Garten endlich los

Gestern war der Pflasterer zum Vorgespräch bei uns und heute mussten noch viele offene Fragen geklärt werden, die bei diesem Termin entstanden sind.

1: Kann man die Ferrara-Platten im Halbverband legen? Laut Aussage des Pflasteres ist dies bei großen Formaten aufgrund der Abrundungen nicht immer möglich und sie müssen nebeneinander gelegt werden.
Dies geht ja wohl mal gar nicht, man legt doch rechteckige Platten nicht direkt aneinander???, da muss meiner Meinung nach ein Versatz rein!
Meine Nachfrage bei Berding Beton brachte dann die Antwort. Man kann natürlich einen Halbverband legen, sogar noch mehrerer andere, ohne Mehreinsatz an Steinen pro qm (3,12 Steine).

2: Wo lagern wir die Steine? Kann alles in einer Tour geliefert werden?

3: Nachbestellung einer Betonstufe für den Eingang zum HWR

4: Kiesbett Pflicht oder geht auch nur das Drainagerohr mit Vlies/Kies/Splitt unter einer abschüssigen Pflasterung vom Haus weg? >  Ist zur Klärung bei Viebrock

Ansonsten geht es am Mittwoch bei uns los. Zunächst werden 3X jeweils 2 Betonringe für die Schächte im Boden eingelassen und mit Vlies/Kies fertig gemacht und angeschlossen. Eigentlich war der Plan zwei Schächte jeweils 2 Meter tief zu setzten. Allerdings haben wir hier sehr schnell Grundwasser, wodurch dann der Schacht schon immer von sich aus Wasser führen würde. Also gibt es nur einen 1 Meter tiefen Schacht mit einem Überlauf in einen zweiten Schacht im vorderen Teil des Grundstücks. Darin wird das vom Dach abgeleitete Wasser gesammelt, bis es schließlich versickert.

Im hinteren Teil des Gartens, sprich hinter dem späteren Carport kommt ein weiterer Schacht hin, in dem dann das Wasser vom Carportdach und aus der Drainage ums Haus gesammelt wird.

Am Freitag den 11.8 und Samstag den 12.8 setzten wir dann die Borde für die Pflasterung und in der Woche drauf kann mit den Pflasterarbeiten begonnen werden.

Antwort vom BL

Letzte Woche gab es endlich die lang ersehnte Antwort vom BL. Es kommt nun der Badewannendoktor zu uns und der Trockenbauer zwecks Austausch der Türen. Deweiteren hat die Geschäftsleitung schon mehrmals nachgefragt, ob nun alles läuft.

So wünscht man sich das. Gerade habe ich eine weitere E-Mail an den BL geschickt und bin mal gespannt, wie schnell ich eine Antwort bekomme.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Stellungnahme von der Viebrockhaus GF

Nachdem der für uns zuständige BL weder auf die Email von Mai, noch auf die aktuelle Nachricht geantwortet hat, haben wir die Email an die GF von Viebrock weitergeleitet mit Bitte um Stellungnahme.

Wir bekamen eine sehr nette Email mit Dank für unsere offenen Worte und einer ersten Entschuldigung zurück. Uns wurde versprochen, dass sie sich schnellstmöglich bei uns melden, sobald Herr Viebrock mit dem zuständigen BL gesprochen hat.

Ich wusste doch, dass man mit einer Email an Frau K. weiter kommt. Schade, dass nicht alle Mitarbeiter so ein Engagement an den Tag legen und uns sogar aus ihrem Urlaub heraus eine Email schreiben.


Arbeiten mit der Fräse

Als ich gerade von der Arbeit kam, habe ich schon von unseren Nachbarn gehört, dass der Bauer pünktlich hier war und fleißig gearbeitet hat.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun werden wir uns von den Nachbarn eine kleinere Fräse ausleihen, um die Ecken und die schmalen Bereiche zu machen. Seine Fräse hat eine Spannweite von 3 Metern. Für die großen Flächen ideal.



Dienstag, 25. Juli 2017

Garten Vorbereitung

Unser Garten wird nun nach und nach vorbereitet, damit die Pflasterarbeiten starten können und im Anschluss daran der Mutterboden verteilt werden kann.

Viebrock hatte uns ja zwei Erdhügel in den Garten gesetzt. Einen riesigen mit Mutterboden und rechts daneben schön aufgehaufgeschüttet die Grasnarbe.

Diese wollten wir erst entsorgen lassen, aber zuvor habe ich zum Glück noch einen Blick ins Innere geworfen.

Im Zuge der Vorbereitungen habe ich ihn mal oben mit einer Forke angestochen und festgestellt, dass aus ihm reichlich trockener Sand rieselt. Dazwischen abgestorbene Grashalme. Wir haben uns dann mit dem Bauern unterhalten, der hier mit ner Fräse durch den Garten fahren will und er meinte, wir könnten den Haufen so verteilen, dann fräst er und dann kann der Mutterboden verteilt werden.

Ganz oben drauf werden wir dann gesiebten Boden nehmen.

Frank hat dann schon mal die Rohre freigelegt, damit der Bauer sehen kann, wie tief er mit seiner Fräse darf und vor allem, wo nicht. Die provisorische Sickermulde wurde abgesperrt und dann heißt es warten.

Morgen kommen dann die Arbeiten mit der Fräse.

Hier ein paar Bilder von der Vorbereitung :








Sonntag, 16. Juli 2017

penetrantes Katasteramt

Nachdem wir im Frühjahr, einen Monat nach der Fertigstellung bereits ein Schreiben erhalten haben, das unser Haus eingemessen werden muss, gab es nun einen erneuten Brief, mit der Aufforderung die Vermessung bis zum 5.8.17 zu beauftragen, sonst wird dies kostenpflichtig gemacht.

Aber zurück zum Anfang:

Unser Plan war es immer:  Haus bauen, Carport mit Schuppen bauen und dann einmessen lassen.
So weit so gut, wäre da nicht das Katasteramt, dass scheinbar momentan nichts zu tun hat.
Denn laut einer Überprüfung von Februar ist unser Grundstück ja bereits bebaut. Skandal!
Ich meine wer baut schon innerhalb von 3 Monaten? Andere Hausbaufirmen brauchen noch deutlich länger. Machen die da auch schon Stress, wenn gerade das Fundament fürs Haus fertig ist??

Wir haben dann dort angerufen und gesagt, dass wir ja noch einen Carport planen und dann beides zusammen einmessen lassen wollen. Ok, wir bekamen ein halbes Jahr Aufschub.

Neeeein, nun glaubt mal nicht, dass so ein Aufschub evtl.vergessen wird (so zumindest unser Gedanke).
Der akribisch prüfende Beamte hat wahrscheinlich genau auf Tag X gewartet um uns seine erneute Aufforderung zu schicken :)

Wir haben nun noch einmal dort angerufen und haben nun bis Ende des Jahres Zeit für die Fertigstellung. Vielleicht schaffen wir bis dahin die Pfosten zu setzten, dann kann der Carport quasi mit eingemessen werden.

Ansonsten kostet es jetzt laut festgesetztem Gebührensatz so um die 1300€ für das Haus ( bis 300000€ reine Baukosten) und für einen Carport bis 50000€ Herstellungskosten 450€.
Weil das Grundstück bereits eine Bebauung aufweist,würden wir für den Carport dann später 150€ weniger zahlen.Sprich, es würde uns noch einmal 300€ kosten, wenn wir den Carport erst nächstes oder übernächstes Jahr bauen.

E-Mail an den Bauleiter

Nachdem wir im Mai schon mal Kontakt zu unserem neuen Bauleiter hatten, mussten wir nun erneut Kontakt aufnehmen, da dieser unser Anliegen leider nicht weiter bearbeitet hat.

Er hat nun eine erneute E-Mail erhalten, in der auch steht, dass ich auf die Beantwortung seiner letzten E-Mail vom 15.5 an mich, keine Antwort erhalten habe. Eine Frechheit, wie ich finde!

Nun hatte er genug Zeit, um uns zu antworten, was allerdings bis heute nicht passiert ist. (4 Werktage sollten hier eigentlich reichen, um zumindest eine generierte ''es wird bearbeitet, oder ich bin im Urlaub E-mail zu schicken).

Pech für den Bauleiter, denn morgen geht eine erneute E-Mail an ihn, mit der Geschäftsführung im CC heraus. Diese Vorgehensweise hat bei Viebrock in letzter Zeit schon einmal Wirkung gezeigt.

Es geht nach wie vor um die Badewannen Geschichte und um die Ausfärbungen an den weißen Zimmertüren. Zuerst nur an der HWR Tür aufgetreten, mittelerweile aber auch an der großen Wohnzimmertür und an der Gäste-WC Tür.

Dies sind laut dem Austausch in der Viebrock Bauherrengruppe Reste vom Kleber, die erst nach einiger Zeit zum Vorschein kommen und nicht entfernt werden können. Die Türen müssen somit wohl oder übel noch einmal getauscht werden. Wahrscheinlich wird Viebrock uns einen Sachverständigen schicken, so zumindest der Ablauf bei den anderen Bauherren mit dem selben Problem.

Hier kurz die Bilder von unserer HWR Tür: